Raclette – kleine Pfännchen, grosses Glück

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und das Wetter ist immer öfter so richtig ungemütlich. Trotzdem steigt die Vorfreude. Denn nun beginnt wieder die Zeit, in der man es sich mit Freunden und Familie drinnen so richtig gemütlich machen kann. Dazu gehört auch ein richtiges Raclette.

DIESE ZUTATEN BRAUCHEN SIE FÜR EIN GUTES RACLETTE

Von den Basiszutaten über die Auswahl des Käses bis hin zu kreativen Tipps finden Sie hier alles, was Sie rund um die Zubereitung des Raclettes wissen müssen.

 

TOLL: EIN ABWECHSLUNGSREICHES RACLETTE, BEI DEM JEDER SEINE LIEBLINGSZUTATEN FINDET!

Das Beste an der Schweizer Erfindung: Es lässt sich wunderbar vorbereiten, niemand muss stundenlang in der Küche stehen und aus den vielen verschiedenen Zutaten kann sich jeder Gast ganz viele Lieblingspfännli zusammenstellen. Gschwellti, Gemüse- und Obststückli, Pilze und natürlich der Käse zum Überbacken dürfen nicht fehlen und werden in Schüsseln rund um die Racletteplatte auf dem Tisch verteilt. Auf der Grillplatte können sogar kleine dünne Fleischstücke von Rind, Schwein und Poulet gebraten werden. Auch fein sind knusprige Speckscheiben. Als Dessert sind auch süsse Pfännli möglich. Um das doch recht deftige Käse-Vergnügen etwas leichter zu machen, servieren Sie einfach noch etwas frischen gemischten Blattsalat mit einem erfrischenden Essig-Öl-Dressing dazu.

 

 

Die Basiszutaten: Raclettekäse und Gschwellti

 

Der Käse: kräftiger und milder Raclettekäse oder auch verschiedene aromatisierte Raclettekäse

 

Die traditionellen Beilagen: Cornichons, Silberzwiebeln, eingelegtes Gemüse (Mixed Pickles), Champignons, eingelegte Maiskölbchen, Zwiebelringe, Maiskörner aus der Dose, Cherrytomaten. Auch eine Scheibe Ananas oder andere Früchte lässt sich wunderbar zusammen mit Raclettekäse geniessen.

 

Die kreativen Beilagen: grüne und schwarze Oliven, Avocado und Kapernäpfel, Knoblauchzehen, frische gehackte Kräuter (z. B. Peterli, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Koriander), Chilischoten, Kichererbsen, Nüsse, Pinienkerne, Feigensenf, Chutneys, Austernpilze, frischer Blattspinat oder Pak Choi.

 

Fleisch für den Tischgrill: dünne Filetstücke von Rind, Schwein, Lamm und Trute, Schinkenwürfel, Chipolata Würstchen und Bratspeck. 


Tipps zum Umgang mit rohem Fleisch: Verwenden Sie extra Besteck, um rohes Fleisch zum Erhitzen auf die Grillplatte zu legen. Bei Poulet und Schwein darauf achten, dass es komplett durchgegart wird. Besonders fein: Marinieren Sie das Fleisch bereits über Nacht. 

 

Gewürze: verschiedene Pfeffer, Chili, Curry sowie spezielle Raclettegewürze

 

Süsse Pfännli: als exotische Beilage oder für ein Dessert-Raclette lassen sich frische Früchte oder Obst aus der Dose sehr gut verwenden. Für ein Dessert lassen Sie einfach Ananas, Pfirsich, Mango, Apfel oder Mandarine, in den Pfännli mit Schokolade, Honig oder Nussnougat-Creme überbacken. 

 

WIE VIEL RACLETTE ZUTATEN PRO PERSON BENÖTIGT MAN? MIT UNSEREN TIPPS WIRD JEDER SATT!

Jeder Gastgeber kennt das: Die Sorge, dass die Lieben nicht satt werden ist gross. Also kauft man gern reichlich ein und hat am Ende viel zu viel übrig. Daraus können Sie zwar feine Resteessen zubereiten, doch unsere Mengenangaben geben Ihnen eine bessere Orientierung. Und helfen nicht zuletzt, auch den Portemonnaie zu schonen. 


Rechnen Sie pro Person mit: 


•    ca. 200 g Gschwelti
•    ca. 200 g Beilagen
•   Raclette Plausch: 200 - 250 g Käse
•   Raclette & Tischgrill: 150 g Käse und 100 – 150 g Fleisch


Um Stress zu vermeiden, kaufen Sie den Käse und Beilagen rechtzeitig, am besten schon einige Tage vorher ein. Die meisten Beilagen können Sie dann am Vorabend vorbereiten und in Schälchen füllen. Diese bewahren Sie dann im Kühlschrank auf und müssen Sie dann vor dem Essen nur noch auf den Tisch stellen. Auch Käse und Fleisch können Sie schon portionsweise vorbereiten und kaltstellen. Die Kartoffeln garen Sie rund eine halbe Stunde vor dem Eintreffen der Gäste, sie müssen warm serviert werden. 

 

Und nicht zuletzt: Starten Sie mit dem Raclette möglichst früh – denn das Essen kann sich schon mal auf 2–3 Stunden ausdehnen.

 

 

WAS TUN, WENN DOCH ETWAS ÜBRIG GEBLIEBEN IST? TOLLE IDEEN FÜR RESTE-ESSEN

Übrig gebliebene Käsereste können problemlos eingefroren werden. Legen Sie zwischen die einzelnen Käsescheiben Butterbrotpapier und verpacken sie Sie anschliessend in Gefrierbeutel. Pressen Sie so viel Luft wie möglich aus dem Beutel. So können Sie den Käse rund zwei Monate einfrieren. Tauen Sie den Käse langsam, am besten über Nacht im Kühlschrank auf, um sein Aroma zu bewahren.

 


Doch mal ehrlich: Ein paar Reste sind auch ganz verlockend, denn aus ihnen lassen sich tolle Gerichte für den nächsten Tag zubereiten. Aus Kartoffelresten sind schnell ein feines Gratin oder Rösti gemacht. Käse eignet sich zum Überbacken und für Salate. Eine einfache und schnelle Variante ist, aus Kartoffeln und Beilagen einen feinen Auflauf zu machen und mit dem übrigen Raclettekäse im Ofen zu überbacken. Eine schnell verquirlte Eiermilch sorgt für gute Bindung. Sie können die Raclettekäse auch kurz ins Tiefkühlfach legen, dann raspeln und mit Semmelbröseln mischen. Das ergibt eine sehr feine Käsekruste. 

 


Aus Fleisch, Kartoffeln, Cornichons, Gemüse und Käse können Sie ebenso ein würziges Gericht in der Pfanne zubereiten. Dafür werden alle Zutaten in einer Pfanne angebraten und zum Schluss mit Käse belegt. Deckel auflegen, Käse schmelzen lassen und fertig ist das Gericht.  Kartoffel-Käse-Rösti sind ebenfalls eine tolle Idee. Raspeln Sie dazu rohe Kartoffeln, mischen Sie sie mit Ei und Käse, nach Belieben würzen und in einer Pfanne braten. Sogar Eintöpfe kann man aus Raclette-Resten zubereiten: Übrig gebliebenes Gemüse, Kartoffeln und Fleisch in Gemüsebouillon erhitzen und mit Brot servieren.

 

 

 

HESCH DU SCHO GWÜSST?

  • Raclette ist abgeleitet von «racler», das bedeutet abstreichen.
  • Alle Käsesorten von Raclette Suisse sind frei von Laktose, Zusatzstoffen, gentechnisch verändertem Lab und antibiotisch wirkenden Stoffen.
  • Zum Raclette eignen sich besonders gut Weisswein, Rosè oder auch Schwarz- und Kräutertee.
  • Zur Reinigung am besten das Geschirr, Besteck und die Pfännli in kaltem Wasser einweichen und anschliessend in den Geschirrspüler geben.